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Das Team der gefiederten Stars

In dieser Rubrik stellen wir  Tierarten aus unserem Unternehmen vor. Hier geht es dann nicht ausschließlich um wissenschaftliche Fakten, sondern mehr um die individuellen Eigenschaften einer bestimmten Art. Oft sind es Dinge, die wir bei unserer täglichen Arbeit mit den Tieren erlebt und festgestellt haben.

 

Der Harris Hawk

Der Wüstenbussard (Parabuteo unicinctus) wird oft auch als Harris Hawk bezeichnet. Hawk ist das englische Wort für Habicht und spielt wohl auf eine ähnliche Jagdart an. Wobei es einen gravierenden Unterschied gibt: der Harris Hawk ist die einzige Greifvogelart die in der Gruppe jagen geht. So kann man beobachten, dass sie in Gruppen von sechs bis acht Tieren gemeinschaftlich zur Jagd gehen. Besonders interessant ist dabei das Zusammenspiel von den Treibern am Boden, die zu Fuss unterwegs sind, und den Jägern in der Luft. Eine durchaus effektive Jagdmethode. Bei uns fliegen deshalb oft die Wüstenbussarde paarig oder in der grösseren Gruppe.

 

Die Falken

Die schnellen und wendigen Vertreter der Greifvögel dürfen in unserern Präsentationen nicht fehlen. Oft bei uns aufs Federspiel trainiert, erreichen sie hohe Geschwindigkeiten. Rekordhalter ist der Wanderfalke, der bis zu 300km/h schnell werden kann. Auffällig ist, dass sie die Plätze der Flugschauen gut zu nutzen wissen indem sie weit rausziehen, auf Höhe kommen und dann mit voller Geschwindigkeit erneut anjagen. Da bekommt man auch als Besucher, wenn der Falke dicht über die Köpfe kommt, ein Gefühl davon, wie erfolgreich diese Tiere als Jäger sein müssen. Denn wer mit Geschwindigkeit überraschend um die Ecke kommt, der lässt seiner Beute nur selten eine Chance.

 

Der Kolkrabe

Diese durchaus Flug freudigen Tiere kommen bei den normalen Flugschauen eher selten zum Einsatz. Unsere Kolkraben werden meistens bei Film- und Fernsehproduktionen in Szene gesetzt. Zu den Highlights der Filmografie der Raben gehören Produktionen für Tatort, Cobra 11 und Kommissar Kluftinger. Der bis zu 1100 g große Vogel, mit schwarzem Gefieder, welches in der Sonne farbig glänzt, hat einen spitzen Schnabel, den er gezielt, wie ein Werkzeug einsetzen kann. Auffällig ist das Sozialverhalten, die Vorgehensweise bei der Nahrungssuche und das entwickeln einer Strategie, um an ein bestimmtes Ziel zu kommen. Faszinierende intelligente Vögel.

 

Der Weißkopfseeadler

Imposant sieht es schon aus, wenn der Weißkopfseeadler seine Schwingen ausbreitet. Mit bis zu 2,50 Meter Spannweite gehört er bei unseren Flugschauen mit zu den größten Vögeln. Das Wappentier der Amerikaner präsentiert sich in seinem ersten Lebensjahr mit einem reinem schwarzen Gefieder. Jahr für Jahr färben sich immer mehr Federn um, bis er den namensgebenden weißen Kopf, einen weißen Schwanz oder Stoss bekommt. Der Rest vom Körper ist dann braun. Der Weißkopfseeadler ist ein hervorragender Fischjäger und zieht mit geringer Höhe über das Wasser und greift sich einen Fisch aus dem Wasser heraus. Deshalb fliegt er in der Flugschau auch haarscharf über die Köpfe der Besucher.