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Eventfalknerei

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Eventfalknerei2018-10-25T11:31:31+00:00

Wir sind die Eventfalknerei.

Die eigentliche Idee hinter der Eventfalknerei ist, dass die Besucher nicht nur zu uns kommen, sondern wir sie besuchen und das ist immer noch ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Wir gestalten Besuche in Kindergärten, Schulen und Altersheimen, bei privaten Veranstaltungen, Festen oder professionell organisierten Events. Sich von einem Vogel die Ringe einfliegen zu lassen oder am Eingang vom stolzen Greifvogel empfangen zu werden sind nur zwei Beispiele dafür, wie vielseitig dieser Bereich sein kann.

Aufgrund der Tatsache, dass die Faszination der Greifvogel über Jahrhunderte kaum abgenommen hat, ist auch in der Neuzeit das Interesse an der Arbeit mit den Tieren groß. So entstand das Angebot „Falkner für einen Tag“, das in der Regel als Geschenkgutschein an Freunde, Bekannte und Partner verschenkt wird. Schlüpfen Sie für einen Tag in den Lederhandschuh und geniessen Sie betreut einen Tag mit unseren Tieren. Möglich ist das an allen Standorten mit Flugschauen.

Das Team der Eventfalknerei.

Das Team der Eventfalknerei besteht aus lizenzierten Falknern und ausgebildeten Tierpflegern. Zusätzlich sind wir Ausbildungsbetrieb der IHK Lüneburg für den Beruf Zootierpfleger in Kooperation mit anderen Tierparks. Somit haben wir auch Auszubildende im Team.

Besuchen Sie unsere Standorte der Einrichtungen:

Thomas Wamser

Nach fast zehn Jahren ehrenamtlicher Arbeit in der Greifvogelstation Hellenthal/Eifel ist Thomas 2001 nach bestandendem Falknerjagdschein in den Vogelpark Walsrode gewechselt. Nach der Ausbildung zum Zootierpfleger folgte 2006 die Gründung der Eventfalknerei und der Start in die Selbständigkeit. Heute ist er Geschäftsführer der Eventfalknerei GmbH.

Yvonne Thissen

Auch Yvonne hat ihre Wurzeln in der Eifel und hat sich 2006 dazu entschlossen, eine Ausbildung zur Zootierpflegerin bei der Eventfalknerei zu machen. 2009 legte sie als erste Auszubildende der Eventfalknerei die Abschlussprüfung vor der IHK Lüneburg mit sehr gutem Erfolg ab. Nun ist sie verantwortlich für die Station in Hasberg und betreut unterstützend die Flugschauen im Wildpark Schwarze Berge.

Nathalie Wolf

Nathalie Wolf hat ab dem 01. August 2014 eine Ausbildung zum Tierpfleger Fachrichtung Zoo bei der Eventfalknerei begonnen. Nach ihrem Studium hat sie sich entschlossen doch den Weg in Richtung Tierpflege und Falknerei einzuschlagen. Aufgrund des Wohnsitzes in Hamburg ist sie vorwiegend im Wildpark Schwarze Berge anzutreffen.

Corinna Wiedow

Im Sommer 2017 absolvierte Corinna an unserem Standort im Wildpark Müden, angelehnt an die Kooperation mit der Eventfalknerei, ihre Ausbildung zur Tierpflegerin Fachrichtung Zoo. Seit März 2018 ist Corinna ein fester Bestandteil des Teams und unterstützt uns bei Film- und Fernsehauftritten, Hochzeiten und Aussenauftritten. Außerdem ist sie in den Flugschauen  im Wildpark Schwarze Berge und Wildpark Müden zu sehen und begeistert die Teilnehmer des Erlebnisgutscheins „Falkner für einen Tag“.

Rebecca Herrling

Melanie Huse

Das Team der gefiederten Stars.

In dieser Rubrik stellen wir Tierarten aus unserem Unternehmen vor. Hier geht es dann nicht ausschließlich um wissenschaftliche Fakten, sondern mehr um die individuellen Eigenschaften einer bestimmten Art. Oft sind es Dinge, die wir bei unserer täglichen Arbeit mit den Tieren erlebt und festgestellt haben.

So trainieren wir:

Unsere Vögel werden im Freiflug trainiert und vorgestellt. Das Team achtet bei der Ausbildung darauf, Situationen aus dem Leben der Vögel in freier Wildbahn zu imitieren.

Der Harris Hawk

Der Wüstenbussard (Parabuteo unicinctus) wird oft auch als Harris Hawk bezeichnet. Hawk ist das englische Wort für Habicht und spielt wohl auf eine ähnliche Jagdart an. Wobei es einen gravierenden Unterschied gibt: der Harris Hawk ist die einzige Greifvogelart die in der Gruppe jagen geht. So kann man beobachten, dass sie in Gruppen von sechs bis acht Tieren gemeinschaftlich zur Jagd gehen. Besonders interessant ist dabei das Zusammenspiel von den Treibern am Boden, die zu Fuss unterwegs sind, und den Jägern in der Luft. Eine durchaus effektive Jagdmethode. Bei uns fliegen deshalb oft die Wüstenbussarde paarig oder in der grösseren Gruppe.

Die Falken

Die schnellen und wendigen Vertreter der Greifvögel dürfen in unserern Präsentationen nicht fehlen. Oft bei uns aufs Federspiel trainiert, erreichen sie hohe Geschwindigkeiten. Rekordhalter ist der Wanderfalke, der bis zu 300km/h schnell werden kann. Auffällig ist, dass sie die Plätze der Flugschauen gut zu nutzen wissen indem sie weit rausziehen, auf Höhe kommen und dann mit voller Geschwindigkeit erneut anjagen. Da bekommt man auch als Besucher, wenn der Falke dicht über die Köpfe kommt, ein Gefühl davon, wie erfolgreich diese Tiere als Jäger sein müssen. Denn wer mit Geschwindigkeit überraschend um die Ecke kommt, der lässt seiner Beute nur selten eine Chance.

Der Kolkrabe

Diese durchaus Flug freudigen Tiere kommen bei den normalen Flugschauen eher selten zum Einsatz. Unsere Kolkraben werden meistens bei Film- und Fernsehproduktionen in Szene gesetzt. Zu den Highlights der Filmografie der Raben gehören Produktionen für Tatort, Cobra 11 und Kommissar Kluftinger. Der bis zu 1100 g große Vogel, mit schwarzem Gefieder, welches in der Sonne farbig glänzt, hat einen spitzen Schnabel, den er gezielt, wie ein Werkzeug einsetzen kann. Auffällig ist das Sozialverhalten, die Vorgehensweise bei der Nahrungssuche und das entwickeln einer Strategie, um an ein bestimmtes Ziel zu kommen. Faszinierende intelligente Vögel.

Der Weißkopfseeadler

Imposant sieht es schon aus, wenn der Weißkopfseeadler seine Schwingen ausbreitet. Mit bis zu 2,50 Meter Spannweite gehört er bei unseren Flugschauen mit zu den größten Vögeln. Das Wappentier der Amerikaner präsentiert sich in seinem ersten Lebensjahr mit einem reinem schwarzen Gefieder. Jahr für Jahr färben sich immer mehr Federn um, bis er den namensgebenden weißen Kopf, einen weißen Schwanz oder Stoss bekommt. Der Rest vom Körper ist dann braun. Der Weißkopfseeadler ist ein hervorragender Fischjäger und zieht mit geringer Höhe über das Wasser und greift sich einen Fisch aus dem Wasser heraus. Deshalb fliegt er in der Flugschau auch haarscharf über die Köpfe der Besucher.

Die Uhus

Unsere europäischen Uhus gehören zur größten Eulen Art, die kräftige Krallen sowie auffällige Federohren haben. Bei der Jagd auf bodenbewohnende Säuger kontrolliert er im Gleit- oder Ruderflug dicht oberhalb des Erdbodens sein Revier sein Flug ist durch sein seidiges, dichtes und dennoch lockeres Gefieder fast lautlos. Jagt er Vögel, fliegt er dagegen in Wipfelhöhe der Bäume dabei kann er er sehr hohe Fluggeschwindigkeiten erreichen und ist  in der Lage, Raben, Krähen oder Tauben im Flug einzuholen.

Der Karakara

Unsere Schopfkarakara oder auch Geierfalken genannt sind im Gegensatz zu Ihren Verwandten den Falken keine schnellen fliegenden Jäger, sondern verbringen viel Zeit am Boden. Mit ihren langen Beinen und Zehen ist er gut ans Laufen in offenen Lebensräumen angepasst. Zur Beute gehören Wirbellose, Reptilien, Amphibien, sowie gelegentlich kleine Vögel und Säugetiere. Hauptsächlich ernährt er sich von Aas und ist manchmal zusammen mit Geiern an größeren Kadavern anzutreffen. Im Unterschied zu diesen segelt er nicht, sondern fliegt mit kraftvollen und geräuschvollen Flügelschlägen. Deshalb kann er früher auf Nahrungssuche gehen als die auf die warmen Aufwinde des Vormittags angewiesenen Geier und findet Aas früher als diese.

Die Kraniche

Gänsehaut garantiert, wenn unsere imposanten, bis 105 cm langen Kronenkraniche mit Ihrer Flügelspannweite von 180 bis 200 cm über unsere Zuschauer hinweggleiten. So gilt der Kronenkranich in seinem Verbreitungsgebiet als Glücksbote. Doch nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Kronenkranichs, mit seiner charakteristischen goldgelben Krone ist bemerkenswert, sondern auch das Jagdverhalten. Dabei stampft der Vogel auf den Boden, um seine Beute aufzuschrecken und, sobald sich diese bewegt, aufzupicken.

Unterstützen Sie den Artenschutz.

Bei den Patenschaften handelt es sich um eine Möglichkeit, die Arbeit der Eventfalknerei im Bereich Artenschutz zu unterstützen. Neben den Präsentationen und dem pädagogischen Auftrag liegt es uns auch am Herzen, Arten zu schützen und zu erhalten. Werden sie Pate einer Tierart, dann erhalten sie eine Jahreskarte des Standortes Wildpark Müden, eine Patentafel und eine Urkunde für ihr häusliches Wohnzimmer. Die Patenschaft gilt 12 Monate ab dem Tag, an dem sie abgeschlossen wurde.

Werden Sie Pate!

Für Ihre Unterstützung erhalten Sie:

  • eine Patenschaftsurkunde
  • freien Eintritt für die Dauer der Patenschaft im Wildpark Müden
  • auf Wunsch Veröffentlichung im Internet und Anbringung einer Patenschaftstafel im Park
Ei Gefieder Vogel
Patenschaften online abschließen

Neuigkeiten aus unserer Zucht:

Flauschig von Kopf bis Fuß

Mai 12th, 2017|0 Kommentare

Noch nicht in der Lage zu fliegen, aber trotzdem schon zu Fuß unterwegs, dass sind diese ca. 3 Wochen alten Küken von unseren europäischen Uhus. Unser Zuchtpaar hat dieses Jahr ungewöhnlicher Weise fünf Jungtiere bekommen [...]

Kurz vor ausgewachsen

August 8th, 2016|0 Kommentare

Von dem einst süßen Küken ist nicht mehr viel zu sehen, aber dieser Vogel hat nix an Charme verloren. Rasant in wenigen Wochen hat es unser erster nachgezogener Schwarz Milan zu einer stattlichen Größe geschafft. [...]

Erster Zuchterfolg

Juni 30th, 2016|0 Kommentare

  Zum ersten Mal haben wir es geschafft einen schwarzen Milan nachzuziehen. Unser "Charly" wächst und gedeiht prächtig und wir warten schon darauf ihn für die Flugschau trainieren zu können. Milane haben wir bis jetzt [...]

  • 10072014 Harris klein

Ausflug auf die Flugschaubühne

Juli 10th, 2014|Kommentare deaktiviert für Ausflug auf die Flugschaubühne

Der Begriff „Ausflug“ ist hier sicher nicht treffend, denn fliegen können die drei ca. 8 Wochen alten Wüstenbussarde noch nicht. Die auch Harris Hawk genannten kleinen Vögel werden sich in ein paar Wochen in die [...]

Uhu-Küken

Mai 15th, 2013|Kommentare deaktiviert für Uhu-Küken

Unsere Uhus erblickten Ende März das Licht der Welt. Wobei - sicher nicht von Anfang an, denn die Mutter "hudert" noch eine ganze Weile die Küken, das heißt, sie deckt die Kleinen mit ihrem Körper [...]

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